Stresa

DAS GEBIET

Der Lago Maggiore liegt zwischen Piemont, Lombardei und der Schweiz und wird als einer der schönsten Seen der Bergzone betrachtet. Der “Verbano”, wie er in der Antike genannt wurde, ist der zweitgrößte italienische See, hat eine Fläche von 216 qkm, ein Wasservolumen von über 37 Millionen Kubikmeter, ist 65 Km lang, max. 10 Km breit, max. 372 tief, seine Küsten breiten sich auf 166 Km aus und er liegt 194 m.ü.d.M.
Das Klima ist sehr günstig und der himmelblaue Spiegel des Sees fügt sich harmonisch in das Grün der Hügel ein, die bis zur imposanten Kette der Alpen reichen. Der Lago Maggiore bietet wunderschöne, einzigartige Aussichten.

Die wichtigsten Ortschaften, die unbedingt besichtigt werden sollten sind: Verbania, seit 1992 Hauptstadt des Verbano-Cusio-Ossola-Bereichs, Cannobio, Cannero, Ghiffa, Feriolo, Baveno, Stresa, Belgirate, Lesa, Meina, Arona, direkt am See, auf den Hängen der Hügel, Premeno, Gignese, Massino Visconti, diese Orte befinden sich alle im Piemont; in der Lombardei sind die wichtigsten Orte Angera, Ranco, Santa Caterina, Laveno, Luino und in der Schweiz Locarno, Ascona und Brissago.

Rocca-Arona
Caldè

Der Orta See, in der Antike "Cusius" befindet sich in westlicher Lage zum Lago Maggiore: Er ist reich an Geschichte und antiker Denkmäler und ist von grünen Hügeln umgeben. Er besitzt eine Oberfläche von ungefähr 18 qkm und liegt auf 290 m.ü.d.M. Orta ist der wichtigste Ort am See, mit kleinen antiken Gassen und herrschaftlichen Palästen aus der Renaissance und dem Barock. Das Zentrum des sozialen Treffens ist heute, wie damals, der Motta Platz, mit dem Palazzo della Comunità aus dem sechzehnten Jahrhundert, mit Fresken der Wappen der Familien und der Bischöfe der ehemaligen Stadtverwaltung. Außerdem kann man die Kirche San Quirico und die Pfarrei Santa Maria Assunta besichtigen. Auf dem Hügel über Orta, befindet sich der Heilige Berg, ein Komplex, der zusammen mit der Kirche San Nicolao, dem Leben des Heiligen Franziskus gewidmet ist. Nahe, besichtigungswerte, Orte sind Omegna, Armeno, Pettenasco, Gozzano, San Maurizio d' Opaglio, Alzo, Pella und Quarna, die wegen ihrer wirtschaftlichen, künstlerischen und kulturellen Geschichte, bekannt sind.

Isola San Giulio
Orta

Montorfano

Der Mergozzo See, einer der saubersten Seen Europas, bildet eine natürliche Grenze zwischen den Seen Maggiore, Orta und den Ossolaner Tälern. Das kleine Städtchen Mergozzo ist vor allem wegen der grünen und weißen Granitbergwerken bekannt; die 82 Säulen der Basilica S. Paolo, die sich außerhalb der Stadtmauern Roms befinden, wurden mit diesem weißen Granit hergestellt und der rosa Marmor der Bergwerke Candoglia wurde beim Bau des Mailänder Doms benutzt. Über Mergozzo befindet sich, umrandet von Wäldern, der kleine Ort Montorfano, in dem sich eine der schönsten romanischen Kirchen des Gebiets, aus dem XI. und XII. Jahrhundert befindet.

Die Ossola Täler: Hauptstadt dieses Gebiets ist Domodossola, die "Tür", die durch die Bergpässe nach Europa führt. Besonders wichtig ist der internationale Bahnhof, Verbindung zwischen Italien und der Schweiz durch den Simplontunnel, der 1906 eröffnet wurde, hier kann man mit dem charakteristischen kleinen Zug durch das Vigezzo Tal zum Lago Maggiore und nach Locarno, in der Schweiz gelegen, fahren. In Domodossola ist der Kalvarienberg besonders sehenswert.
Von Domodossola aus, kann man die nahe liegenden Täler erreichen, die wegen ihrer berühmten Skiorte, der Natur, den Weinen und der Gastromonie bekannt sind: Es sind die Täler Anzasca, Vigezzo, Antrona, Antigorio, Formazza, Divedro und Bognanco. Die wichtigsten Orte des Ossola-Gebiets sind Ornavasso, Vogogna, Macugnaga, Crodo, Baceno, Bognanco, Masera, Druogno, Santa Maria Maggiore und Re.

Lago di Morasco
Monte Rosa